Folge 213: Warum du beim Essen über das Verkaufen nachdenkst?
“Essen ist nicht nur Genuss, sondern auch Inspiration - jeder Biss kann deine Verkaufsidee gebären!”
Essen und verkaufen!
Das warten am Tisch, der Duft weht heran,
ein Teller voll Lasagne, ein kulinarischer Plan.
Mit jedem Bissen, so köstlich und fein,
entstehen Einfälle, die sprießen wie Wein.
Das Aroma erzählt von Ländern und Zeit,
von Märkten und Menschen, die Freude bereit.
Ein Lächeln, ein Flüstern, ein Blick voller Glanz,
die Gedanken zum Verkaufen, sie tanzen im Kranz.
Ein Rezept, es begeistert, die Lasagne hat Schwung,
die Intensität brodelt, die Intuitionen sind jung.
In dir, da blüht eine Pracht,
deine Zukunft leuchtet nicht nur in der Nacht.
So sitz ich hier verträumt, mit Freunden vereint,
die Gedanken sie kreisen, doch der Text er weint.
Ein Bissen, ein Lachen, ein Geschäft in der Luft,
beim Essen entfaltet sich dein kreativer Duft.
Wenn der Teller geleert und der Mittag vergeht,
bleiben Spuren der Inspiration, die niemand versteht.
Doch im Herzen, da weiß ich, beim nächsten Mal wieder,
wird das Essen zum Denken und das Denken zu Lieder!
Warum du beim Essen über das Verkaufen nachdenkst? - Ich dachte, ich bin nur zum Essen eingeladen.
Ganz harmlos:
Freitag.
Meine Skigruppe.
Lasagne.
Mehr nicht, Lieber Leser und Zuhörer.
Kein Business.
Kein Denken.
Kein Copywriting
Nur ein bisschen Smalltalk, Geschirrgeklingel auf der Sonnenterrasse –
und der leise Versuch, meine inneren Systeme wieder hochzufahren,
nach 3 Tagen anstrengenden Skikursen.
Und dann kam die Lasagne.
Sie stand dampfend auf dem Tisch.
Schicht für Schicht ein kleines Kunstwerk.
Soße. Platte. Füllung. Platte. Soße. Platte.
Käse zum Schluss – aber nicht zu viel.
(also, falls es überhaupt „zu viel Käse” geben kann)
Und ich?
Ich saß da.
Und starrte sie an, als wäre sie die Antwort auf eine Frage,
die ich mir nie getraut hatte zu stellen:
„Warum verkaufen Texte nicht so, wie sie könnten?“
Denn plötzlich war klar:
Copywriting ist wie Lasagne.
Und das, was viele da draußen machen – und was ich früher auch gemacht habe –
ist keine Lasagne.
Es ist Auflauf.
Ohne Plan.
Ohne Reihenfolge.
Ohne Rücksicht auf die Leser-Verdauung.
Alles auf einmal.
Schmerz, CTA (Call to Action = Handlungsaufforderung), Lösung, Beweis, Emotion, noch mehr CTA, nochmal Emotion, Bonus…
und dann wundert man sich, warum niemand klickt.
Weil der Leser nicht weiß, worauf er sich da gerade eingelassen hat.
Und dann dieser Moment:
Ich nehme den ersten Bissen.
Die Soße? Vollmundig.
Die Platte? Stabil.
Die Füllung? Saftig.
Der Käse? Goldene Kruste. Perfekter Crunch.
Und ich denke nur:
„So muss sich ein perfekter Funnel anfühlen.“
In sich logisch.
Jede Schicht vorbereitet.
Nichts zu früh, nichts zu spät.
Und am Ende: Zufriedenheit.
Sättigung.
Kaufentscheidung.
Copy, die sich wie Lasagne liest, verkauft besser. Punkt.
Und Copy, die einfach alles gleichzeitig will?
Die macht satt wie drei Löffel Nudelsuppe aus’m Topf.
Und fühlt sich genauso leer an.
PS: Käse verkauft nur, wenn drunter keine Pantsche ist.
Wenn du das einmal verstanden hast – wirst du anders agieren.
PPS: Ich hab danach nochmal auf die Lasagne geschaut.
Und mir gedacht:
„Wenn dieser Koch jemals einen Verkaufsbrief schreiben will… ich würde investieren.“
PPPS: Beim Tippen kommt mir ein weiterer Gedanke im Podcast…