Folge 212: Was ist dein sozialer Super Gau?
“Wenn das Miteinander bricht, bleibt die Einsamkeit das einzige Licht!”
Der Soziale Super Gau!
Im Nebel, wo das Lachen schwand,
da blühte einst ein frohes Land.
Die Menschen nah, die Vorurteile weit,
jetzt herrscht nur noch die Einsamkeit.
Die Pisten leer, die Blicke kalt,
ein jeder kämpft, doch keiner hat halt.
Gemeinschaft, welche stark verband,
verblasst im Sulz, wie ein Sack im Sand.
Worte, die einst Brücken schlugen,
sind heute nur Flüstern, ohne Zungen.
Der Schleier bedeckt unsere Seelen,
Die Hoffnung schwindet, du kannst nicht wählen.
Tief in uns ganz leise und sacht,
gibt es ein Senden, das erwacht.
Gemeinsam werden wir es wagen,
mit Stimmen von außen uns nicht zu plagen.
Lasst uns die Hände wieder reichen,
die Mauern brechen, uns Freude erschleichen.
Ein neuer Morgen, hell und klar,
im Miteinander, wunderbar!
Was ist dein sozialer Super Gau? - Manchmal frage ich mich, Was zum Teufel würde ich eigentlich ohne Marina machen?!
Das Ding ist:
Ich bin Copywriter, Skilehrer und Podcaster.
Ich bin gerne allein.
Ich liebe es, vor meinem PC zu sitzen, ungestört, mit Cola und meinen Gedanken – ohne dass mir jemand ins Gesicht redet.
Und dann…
„Sascha, du bist nächste Woche ein Teil der PRIME - WEEK – und zwar: an 5 Tagen.“
Dein Skischulleiter.
Menschen, mit denen ich bisher noch nie zu tun hatte.
Menschen, mit denen ich vorher noch nie am Berg gestanden war.
Menschen, die beschlossen haben, dass es jetzt an der Zeit ist, mich als Skiguide am Berg in echt zu treffen.
Ein soziales Experiment. Ein Blind Date der Besonderen-Klasse. Ein (für mich!) Sprung ins eiskalte Wasser.
Und ich?
Gemischte Gefühle.
Nein, eigentlich nicht „gemischt“.
Eher: Panikattacke mit Körpergeruch.
Klar, die Jungs sind alle cool.
Aber…im echten Leben?!
In Sölden und Gurgl?!
Mit mir?!
Es gab exakt zwei mögliche Szenarien:
1. Es wird super.
2. Ich versinke im Boden und bereue jede Entscheidung, die mich an diesen Punkt gebracht hat, dass diese Gay-Week mich in Ihren Bann gezogen hat…
Ich sah mich schon stocksteif dastehen, während in meinem Kopf eine einzige Dauerschleife lief:
„Sag was! Nein, nicht DAS! Oh Gott, was mach ich hier?! Lächeln? Zu viel? Zu wenig? Wo sind meine verdammten Vorurteile für diesen Moment?!!“
Aber dann…
Dann war da Marina.
Mit ihrer hinterfragenden, gelassenen Art.
Mit ihrer Fähigkeit, mir einfach eine Aufmunterung zu geben.
Mit ihrer unfassbaren Gabe, Situationen, die sich für mich anfühlen wie ein Sprung ins Haifischbecken, plötzlich völlig entspannt wirken zu lassen.
Sie hat gerettet, was zu retten war.
Sie hat mit Ihrer Unvoreingenommenen Haltung mir so die Angst genommen, dass ich plötzlich dachte:
„Vielleicht…vielleicht ist das gar nicht so schlimm?“
Ohne sie?
Hätte ich wahrscheinlich alle 30 Sekunden auf mein Handy geschaut, nur um verzweifelt so zu tun, als hätte ich gerade eine dringende Nachricht bekommen.
Oder ich würde immer noch stocksteif auf meinen Skiern stehen, während mein Gehirn panisch Ausstiegs-Strategien durchgeht.
Also ja.
Diese Zeilen sind eine Liebeserklärung an Marina.
Weil sie die Momente rettet, in denen ich mich selbst in soziale Unfälle manövriere.
Weil sie Gedanken hat, während ich noch damit beschäftigt bin, meine innere Angst zu unterdrücken.
Weil sie genau der Mensch ist, den ich in solchen Momenten brauche.
Ohne sie wäre die Woche ein verdammtes Desaster geworden – mindestens.
PS: Falls du auch so ein sozial intelligentes Wesen in deinem Leben hast – sag dieser Person, wie verdammt wichtig sie für dich ist.
Sofort.
Und im Idealfall: jeden Tag.
So, wie die Woche nun gelaufen ist und ob meine Panik berechtigt war, dass erfährst Du im Podcast…